Hochschule

Die Autonomie der Hochschulen in den Grenzen staatlicher Verantwortung auf demokratischer Basis muss erhalten werden. Steuerung und Kontrolle sind unter Beteiligung aller Gruppen der Hochschule zu gewährleisten. Der Fachbereich diskutiert weiter über die Frage der Autonomie von Hochschulen und bindet sich in die Debatte auf Bundesebene ein. Dabei geht es um die Frage, wie autonom soll eine staatlich finanzierte Hochschule wirklich sein. Wir organisieren den Austausch der unterschiedlichen Erfahrungen in den drei Bundesländern zur Hochschulgesetzgebung.   

Eine zukunftsorientierte Personal- und Organisationsentwicklung an den Hochschulen ist einzufordern, da die Beschäftigten und die Studierenden einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung leisten. Wir setzen uns dafür ein, dass die Hochschulen dieser Aufgabe gerecht werden können. Der Fachbereich kämpft gegen Pläne der Landesregierungen Personal an den Hochschulen abzubauen.

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Aktuelles von den Hochschulen

Mittelbau an Hochschulen

Die ver.di-Studie „Der wissenschaftliche ,Mittelbau’ an deutschen Hochschulen – Zwischen Karriereaussichten und Abbruchtendenzen“ zeigt, dass die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses an deutschen Hochschulen objektiv prekär ist. An den Universitäten Jena, Oldenburg und der TU Berlin wurden im Rahmen der Studie Promovierende nach ihrer Arbeitssituation befragt.

Das Ergebnis belegt, dass die reale Arbeitszeit der WissenschaftlerInnen stets länger als vertraglich vereinbart und zu 60 Prozent mit promotionsfremden Tätigkeiten überfrachtet ist. Die oftmals kurzzeitige vertragliche Befristung sowie die intransparenten Karriereperspektiven demotivieren die befragten WissenschaftlerInnen am meisten. In Deutschland wird jede/r DoktorandIn auf ProfessorInnen-Laufbahn gebracht, obwohl 90 Prozent der Promovierenden den universitären Karriereweg nach der Promotion verlassen.

Es fehlt an Unterstützungsangeboten zur beruflichen Weiterentwicklung außerhalb der Hochschule. Zudem hat jede/r Dritte bereits einmal einen Kinderwunsch aus beruflichen Gründen aufgeschoben.

ver.di Kampagnen